Dr. Manuela Macedonia Foto: Sabine Kneidinger
Über mich

Von der Sprachwissenschaft zur Gehirnforschung.

Was als Studium der Linguistik begann, wurde zur Leidenschaft für das menschliche Gehirn: Wie wir Sprache lernen, was sich Menschen merken — und warum. Heute verbinde ich Forschung an internationalen Instituten mit dem Wunsch, dieses Wissen einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Werdegang

Wie lernt das Gehirn Wörter?

Ein Weg über mehrere Länder und Institute — immer entlang der Frage, wie das Gehirn lernt.

Universität Salzburg

Studium der Linguistik und Philologie

Nach der Matura in Italien Studium der Allgemeinen Linguistik und Deutschen Philologie. Erste Berührung mit der Frage, wie Menschen Fremdsprachen wirklich lernen — theoretisch wie im eigenen Sprachunterricht.

Johannes Kepler Universität Linz

Lehre am Institut für Fachsprachen

Italienisch-Unterricht und Aufbau des sensomotorischen Unterrichts. Veröffentlichung mehrerer Bücher für den Italienisch-Unterricht, Unterrichtsmaterialien und Bücher für die Lehrerweiterbildung.

Universität Salzburg

Dissertation bei Prof. Wolfgang Klimesch

Aus der Arbeit zu sensomotorischem Sprachenlernen entstand die Doktorarbeit zum Zusammenhang von Gesten, Bewegung und Gedächtnis für Fremdsprachen — ein Thema, das bis heute den roten Faden meiner Forschung bildet.

Max-Planck-Institut Leipzig

Postdoc in der Gruppe von Prof. Angela Friederici

Vertiefung der Dissertationsthemen mit funktioneller Magnetresonanztomographie: Wie wirkt sich sensomotorisches Lernen auf Kurz- und Langzeitgedächtnis aus? Welche Netzwerke entstehen im Gehirn und wie wirken sie sich auf das Vergessen aus?

Seit 2012 · Johannes Kepler Universität Linz

Senior Scientist am Institut für Information Engineering

Entwicklung und neurokognitive Testung von Systemen, die Menschen beim Lernen begleiten — in Kooperation mit der TU Graz, der Università Cattolica Mailand und der TU Madrid.

Weitere Grundlagenarbeit gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut, der Universität Dresden und der University of Aberdeen.

Zwei Schwerpunkte
Forschung

Wissenschaft

Am Institut für Information Engineering der Johannes Kepler Universität Linz beschäftige ich mich mit Neuroinformationssystemen — vor allem mit der Entwicklung und Testung von Systemen, die Lernprozesse unterstützen.

Parallel erforsche ich am Max-Planck-Institut Leipzig, wie multisensorische Anreicherung sprachlicher Information das Gedächtnis beeinflusst — gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Graz und Mailand.

Wissenschaftspreis

2015 ausgezeichnet für die Forschungsarbeit zu Sprache, Gedächtnis und Lernen sowie für den innovativen Einsatz von Technologie in der Wissenschaft.

Wissensvermittlung

Wissenstransfer aus den Neurowissenschaften

Eine Aufgabe, die ich mit Kopf und Herz verfolge: aktuelle Gehirnforschung so zu erklären, dass sie im Alltag nutzbar wird. In Büchern, Vorträgen und Workshops zeige ich, wie das Gehirn funktioniert und was wir machen können, damit wir seine Funktionen verbessern und im Alter erhalten.

Institutionen, Führungskräfte, Eltern, Lernende und Lehrende oder einfach Neugierige — alle finden hier verständliche Antworten und Empfehlungen auf ihre Fragen zum Gehirn.

Interview mit Claudia Stöckl (ORF, 2013)
Abseits der Forschung

Persönliches

Ich stamme aus dem Aostatal in Italien und bin in Saint Vincent aufgewachsen, einem kleinen Bergort. Die Liebe zu den Bergen ist geblieben — heute vor allem zu den österreichischen. Im Winter geht es auf die Ski, im Sommer aufs Mountainbike. Seit zehn Jahren fahre ich außerdem regelmäßig Langdistanzen mit dem Bio-Bike und Packtaschen — durch Europa, Afrika und Japan.

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„Beweg dich und dein Gehirn sagt danke!"
Medien

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